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Vor einigen Jahren erklärte mir ein 35jähriger Patient, er könne keine Akupunktur ausprobieren, da er katholisch sei. Heute ist die Akupunktur allgemein zumindest im Rahmen der Schmerztherapie bekannt. In China liegt der Schwerpunkt jedoch mehr auf komplexe chronische, psychische oder psychosomatische Erkrankungen. Beschwerden die sich also durch die schulmedizinische Therapie oft kaum oder gar nicht bessern. Erst hier wird das Potential der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) ersichtlich und erst hier wird auch eine eingehende Befragung und Untersuchung mit Puls- und Zungendiagnostik unabdingbar.
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| Mögliche Anwendungsgebiete sind z.B.: Erkrankungen der Atemwege (Allergien, Asthma, Nasennebenhöhlen), der Haut (Neurodermitis, Psoriasis, Akne), des Magen-Darmtraktes (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Reizdarm), der Sinnesorgane(Tinnitus, trockene Augen), neurologische Störungen (Nervenschmerzen, Schwindel), urologische und gynäkologische Erkrankungen (Blasenentzündungen, Prostataleiden, Reizblase, Inkontinenz, Sexual- und Fertilitätsstörungen, Wechseljahrebeschwerden) sowie Psychovegetative Störungen (Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Depression, Übergewicht, Zigarettenabhängigkeit, Angststörungen). |
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